P3 verfügt über sechzehn Gelenke die einzeln ansteuerbar sind und aufgrund ihrer Freiheitsgrade auch komplexe Bewegungen möglich machen.
Wichtigster Unterschied zum Bewegungsapparat des Menschen ist das Fehlen einer Wirbelsäule. Der Rücken des P3 ist daher starr. Um trotzdem bei gebeugten Knien auf den Boden zu kommen, braucht der P3 daher relativ lange Arme.
Die hohe Beweglichkeit der Gelenke sowie die ausgeklügelten Mechanismen zur Balancesteuerung erlauben es P3, auf einem Bein zu stehen.
Doch die eigentliche Attraktion des P3 ist sein bipedaler Gang, also das Gehen auf zwei Beinen. Diese extrem komplexe Anforderung bewältigt P3 mit einer Souveränität, die ihres gleichen sucht.
Zwar wirkt das Drehen auf der Stelle noch etwas unbeholfen, aber dies ist eher ein Problem der Steuersoftware als der mechanischen Fähigkeiten des P3.
Die flexible Ansteuerbarkeit und die hohe Gelenkbeweglichkeit ermöglichen es P3 auch, seitwärts, ...
...bzw. schräg nach vorne zu gehen.
Die balance-technische Meisterleistung des P3 besteht allerdings darin, daß er selbstständig eine Treppe hinaufsteigen kann.
Dies tut er mit einer bewundernswerten Sicherheit, obwohl die Anforderung an die Steuerung der Füße extrem hoch ist.
Noch schwieriger ist es allerdings, die Treppe wieder hinunter zu kommen – aber auch das stellt inzwischen kein Problem mehr für den P3 dar, obwohl die Füße hier sehr hohe Kräfte aufzufangen und auszubalancieren haben.
Trotz eingebauter Kamera ist P3 einstweilen nicht in der Lage, selbstständig die Höhe einer Treppenstufe zu erkennen und seinen Gang automatisch daran anzupassen – aber dennoch ...
... seine Fähigkeiten machen schon heute das Potential zukünftiger, bipedaler Serviceroboter deutlich.